Die Entwicklung der Gemeinde Mönchhagen
Das Dorf Mönchhagen wird erstmalig in der Verkaufsurkunde der Rostocker Heide vom 25.3.1252 durch Heinrich Borwin III. an die Stadt Rostock erwähnt. Nachgewiesen ist jedoch eine örtliche Existenz bereits davor.
Diese Einführung in die kurze Darstellung der Entwicklungsgeschichte unseres Dorfes soll die besondere historische Stellung von Mönchhagen im Verbund der umliegenden Gemeinden des Amtes Rostocker Heide verdeutlichen. Bauliche Zeugen dieser Zeit sind so gut wie nicht mehr sichtbar, erhalten ist aber immer noch die Eibe, die im Unterdorf steht, und deren Pflanzung mit dem Verkaufsjahr in Verbindung gebracht wird. Sie stellt nicht nur ein bedeutendes Zeugnis für Widerstandsfähigkeit und Anpassung über sich im Laufe von Jahrhunderten vollzogenen wechselnden Umweltbedingungen dar, sondern ist auch ein Beleg der Pflege und Achtung von Generationen von Einwohnern.
Der landwirtschaftliche Charakter des Dorfes hat sich über den langen Entwicklungszeitraum zwar qualitativ verändert, ist aber auch heute noch erlebbar erhalten geblieben. Modern ausgestattete Landwirtschaftsbetriebe bewirtschaften die Ackerflächen, auch die Viehwirtschaft wird noch betrieben. Kurzum – in Mönchhagen sieht man noch den Bauer auf dem Feld, die Kühe und Pferde auf der Weide beim Grasen - eine sensibel bewirtschaftete Natur in einer reizvollen Umgebung. Bemerkenswert ist auch die Bebauungslänge des Dorfes. Sie beträgt vom Ober- zum Unterdorf ca. 3km und charakterisiert die historische Eigentumsstruktur der bäuerlichen Bewirtschaftung.
Die Gemeinde wurde 1960 um die Ortsteile Häschendorf und Heidekrug erweitert.
Mönchhagen verfügt neben genannter Vorzüge über einen hervorragenden Verkehrsanschluss zur Hansestadt Rostock, dem Darß, der BAB19 und 20. Die F 105 trennt das Ober- und Unterdorf. Damit sind ideale Bedingungen für Wohnen, Ansiedlung von geeignetem Gewerbe infrastrukturell gegeben. Diese hervorragenden Gegebenheiten schließen natürlich die Nähe zur Rostocker Heide, der Ostsee (Markgrafenheide/Graal-Müritz), vorhandene Radwege etc. mit ein.
Die Gemeinde hat in diesem Jahr eine umfassende Sanierung ihrer Kindertagesstätte realisiert, sie wird vom ASB betrieben und verfügt über eine Kapazität für 120 Kinder. Es gibt einen Jugendclub, Sportplätze, Freizeitvereine, Möglichkeiten des Reitsports und eine gut organisierte Seniorenbetreuung.
Diese Bedingungen haben die Attraktivität der Gemeinde Mönchhagen erhöht und u.a. mit dazu beigetragen, dass sich die Einwohnerzahl seit 1990 fasst verdoppelt hat. Natürlich war die Bereitstellung von bebauungsfähigen Grundstücken eine Voraussetzung für diese Entwicklung. Eine weitere Erschließung für die Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung befindet sich in Vorbereitung.
Mönchhagen soll für die Einwohner und Gewerbetreibenden an Attraktivität gewinnen und orientiert auf weiteren Zuwachs.
Damit ist die Zielstellung der kommunalpolitischen Gremien definiert.


