Doffest in Mönchhagen 2017

Bild links: Bürgermeister Karl-Friedrich Peters und die Sozialausschuss-Vorsitzende Sabrina Markart eröffnen um 15:00 Uhr das Dorffest bei strahlendem Sonnenschein und danken bei der Gelegenheit auch den Sponsoren. // Bild rechts: Für echt olympischen Geist bei der Bauernolympiade stand das olympische Feuer, das hier feierlich entzündet wurde.
Abendliche Feierstimmung in den Festzelten und an der Feuerschale - und natürlich auch auf der Tanzfläche.

Am 10. Juni fand in Mönchhagen das alljährliche Dorffest statt – ganz gegen seine Gewohnheit hatte der Wettergott gute Laune und verzichtete auf jeglichen Regen und Unwetter.
Auf bewährte Weise versorgte der Seniorenkreis die Nachmittagsgäste mit Kaffee und Kuchen. Für Unterhaltung sorgte die KiTa "Ostseekrümel" aus Mönchhagen sowie die Tanzgruppe Blegg Sox aus Rövershagen und das Duo Nevergreenz.
Für die Kinder gab es wieder Ponyreiten mit Frank Westland und eine Hüpfburg der FFw Gehlsdorf. Um 17:00 Uhr wurde es dann olympisch – die Bauernolympiade lud ein zum Kräftemessen beim Weiberschleppen, Bodenstemmen, Kartoffelversenken und vielem mehr.
Für das leibliche Wohl sorgte die Ffw Mönchhagen mit Bierwagen und Bratwurstgrill und der Verein "Freizeit und Begegnungsstätte Mönchhagen"mit einem Cocktailstand, den Nachtisch konnte man sich beim Eisfahrrad der Rostocker Eiswerkstatt holen. Gegrillte Hähnchen gab's beim Broilerbaron und wer dann immer noch nicht satt war, gönnte sich bei der Jfw ein Stockbrot am Lagerfeuer.
Für die Stimmung am Abend sorgte in altbewährter Weise DJ Paul. Bis 1 Uhr schwangen die Festbesucher das Tanzbein und ließen es sich gut gehen.

Wiebke Salzmann, Ortschronistin Mönchhagen

Arbeitsberatung zur Feuerwehrbedarfsplanung

Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich die Planung, wie die Feuerwehr personell und technisch aufgestellt sein sollte, um die Sicherheit in der Gemeinde gewährleisten zu können. Auch die Löschwasserversorgung muss berücksichtigt werden. Nach dem neuen Brandschutzgesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern sind die Gemeinden zu einer solchen Planung verpflichtet.
Dabei geht es darum, die aktuelle Situation in der Gemeinde zu erfassen (hinsichtlich Bebauung, Gewerbe, Verkehr, Bevölkerungsstruktur), davon ausgehend festzulegen, welche Sicherheit überhaupt erreicht werden soll, bspw. wie viele Einsatzkräfte nach welcher Zeit und mit welcher Ausrüstung am Einsatzort sein sollen. (Absolute Sicherheit kann es nicht geben, das wissen wir alle.) In der Planung wird dann überlegt, wie die Feuerwehren aufgestellt und ausgestattet sein müssen, um dieses Sicherheitsniveau bieten zu können – welche Personalstärke, wie viel Wasser das Fahrzeug dabeihaben sollte usw. Schließlich muss diese notwendige Ausstattung mit der tatsächlichen verglichen und ggf. angepasst werden.
Im Amt Rostocker Heide wurde daher eine Arbeitsgruppe gebildet, der aus jeder Gemeinde ein Vertreter angehört. Da es bei der Feuerwehrbedarfsplanung sehr viel zu beachten gilt – auch allerlei Vorschriften und Gesetze –, haben die Gemeinden des Amtes Rostocker Heide zudem einen externen Berater beauftragt. Er erarbeitete Empfehlungen dazu, welches Sicherheitsniveau in Mönchhagen sinnvollerweise erreicht werden sollte, sowie dazu, wie die Feuerwehr aufgestellt sein sollte, um dies zu erreichen.
Am 10.5. stellte er seine Empfehlungen für Mönchhagen der Gemeindevertretung vor; eingeladen waren alle Gemeindevertreter und sachkundigen Einwohner. Diese Veranstaltung diente erstmal nur der Information, es wurde nichts entschieden – ein so umfassendes Thema muss natürlich in der Gemeindevertretung ausführlich beraten werden.

Wiebke Salzmann, Ortschronistin

Mehrgenerationen-Spielplatz in Mönchhagen eröffnet

Bürgermeister K.-F. Peters und Sozialausschussvorsitzende S. Markart eröffnen den Mehrgenerationen-Spielplatz.
Neugierig schlendern die Erwachsenen über den Platz, während die Kinder nach Ostereiern suchten.

Mancher alteingesessene Einwohner erinnert sich noch daran, dass früher Ziegen und Schafe auf dem Kegel weideten. Im letzten Jahr ist hier, nördlich des Fest- und Sportplatzes, ein Mehrgenerationen-Spielplatz entstanden, ein Kiesweg führt in Bögen von der schwingenden Plattform zu den Balancierbalken und Klettergerüsten und lädt zu sportlicher Aktivität ein – wobei hier für kleine und große Nutzer durchaus auch der Spaß im Vordergrund stehen soll. Damit die Fitness auch im Winter nicht zu kurz kommt, ist der Platz bis 21 Uhr beleuchtet.

Am Gründonnerstag war es nun so weit, der Platz wurde offiziell eröffnet. Zur Vorbereitung versteckten einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ostereier. Nach der Eröffnungsrede, in der Mönchhagens Bürgermeister Karl-Friedrich Peters auf die Entstehungsgeschichte des Mehrgenerationenplatzes einging und sich bei allen Beteiligten bedankte, durchschnitten er und die Sozialausschussvorsitzende Sabrina Markart das Band und gaben den Platz offiziell zur Nutzung frei. Die anwesenden Einwohner ließen sich das nicht zweimal sagen – vor allem die Kinder stürzten los, jeder wollte als erster ein Ei finden!

 

Wiebke Salzmann, Ortschronistin Mönchhagen

Bauprojekte 2016

Der Kindergarten erhält einen Anbau zum wettergeschützten Unterstellen von Kinderwagen. Fertigstellung voraussichtlich Ende September.
Die KameradInnnen der Freiwilligen erhalten einen neuen größeren Umkleidebereich. Der Anbau entsteht an der Rückseite der Fahrzeughalle und soll Ende November fertig sein.

Die größte Baustelle kommt allen Einwohnern Mönchhagens zugute: Am "Kegel" entsteht nördlich des Fest- und Sportplatzes ein Mehr-Generationen-Spielplatz. Hier können sich Groß und Klein treffen, den Weg entlangspazieren, an einem der Fitness-Geräte eben diese testen – oder einfach nur in der Sonne sitzen.
Die ersten Geräte stehen schon. Geplante Fertigstellung des Mehr-Generationen-Spielplatzes am Kegel: Ende September.
Die Finanzierung dieses Projektes erfolgt neben dem Eigenanteil der Gemeinde über Fördermittel.

Neues zur Gründung Mönchhagens


Unsere Dorfchronisten, Frau Dr. Wiebke Salzmann, hat kürzlich überraschende Neuigkeiten hinsichtlich der Gründung Mönchhagens recherchiert.
Auf unserer Seite Dorfgeschichte(n) haben wir ihren Artikel "Mönchhagen und die Mönche aus Riga" veröffentlicht.
Viel Spaß beim Schnökern!

Dorffest 2016

Am 25. Juni startete das Mönchhäger Dorffest nachmittags bei bestem Wetter. Gut versorgt mit Kaffee und Kuchen – für den in bewährter Weise der Seniorenkreis Mönchhagens sorgte – verfolgten die Gäste das abwechslungsreiche Programm. Die Völkshäger Tanz- und Trachtengruppe unterhielt mit mecklenburgischen und anderen Volkstänzen, wie dem Bändertanz und verschiedenen Versionen des „Kegels‟. Zwischendurch sorgte der Leierkastenmann Wolfgang mit „Dit und dat up platt‟ für Lacher und auch die Gaga-Kids waren wieder dabei mit Showtanz.
Die Kinder kamen beim Ponyreiten und in der Hüpfburg auf ihre Kosten.
Neu war in diesem Jahr der Eiswagen der Eiswerkstatt, bei der Hitze am Nachmittag genau das Richtige!
Mit der Hitze war es dann gegen 18:00 Uhr vorbei, als ein heftiges Gewitter den Festplatz leerfegte. Die wenigen standhaften Festbesucher fanden Schutz in den Zelten und unter dem Vordach des Bierwagens, wo die freiwillige Feuerwehr auch dieses Jahr wieder ausschenkte. Nachdem in weniger als einer Stunde um die 11 mm Regen gefallen waren, beruhigte sich das Wetter wieder und das Fest konnte weitergehen. DJ Paul sorgte für die richtige Musik zum Tanzen und natürlich auch für beste Stimmung.
Wer sich nach dem Tanz erholen wollte, fand dank der neuen Anordnung von Zelten und Bierwagen an der Feuerschale eine ruhige Ecke. Hier bereitete die Jugendfeuerwehr Knüppelbrot vor, das viel Anklang fand, da die Fleischerei Wiechmann wegen des Unwetters leider schon gegen 18:00 Uhr den Verkauf aufgeben musste, was die Abendbrot-Pläne einiger Besucher durcheinanderbrachte. Die freiwillige Feuerwehr sprang ein und stellte noch den Grill auf, sodass niemand Hunger leiden musste und es trotz des Gewitters ein bis zum Schluss gelungenes Fest wurde.

Dorffest in Mönchhagen – kein Regen, dafür ein Streifzug durch die Geschichte der Mode

Zum diesjährigen Dorffest in Mönchhagen hatte der Sozialausschuss etwas ganz Besonderes arrangiert – es regnete mal nicht! Kein Dauerregen, kein Gewitterschauer, sondern vom Nachmittag bis in die Nacht schönes Wetter begleitete das abwechslungsreiche Programm, das der Sozialausschuss der Gemeinde und viele weitere HelferInnen auf die Beine gestellt hatten. Auch in diesem Jahr boten engagierte Bürger und Vereinigungen aus Mönchhagen und den umliegenden Orten tolle Vorstellungen.

Der Bürgermeister Karl-Friedrich Peters und die Sozialausschussvorsitzende Sabrina Markart eröffnen das Dorffest 2015. Herr Peters dankt namentlich allen Sponsoren und Helfern.

Der erste Programmpunkt – eine Versteigerung zugunsten der Kita hätte eine größere Beteiligung verdient. So früh am Nachmittag war das Publikum wohl noch nicht recht „warm gelaufen‟. Dafür sorgten dann die Gaga-Kids, die diesmal mit 2 Gruppen dabei waren und ihr tänzerisches Können zeigten. Seit 6 Jahren gibt es sie nun schon, betreut von Martin Bruhn. Ursprünglich tanzten sie zur Musik von Lady Gaga – wie man am Namen schon erkennt –, inzwischen lassen sie sich auch von anderen Musikstücken inspirieren. Sie trainieren wöchentlich im Gemeindehaus in Mönchhagen, die jüngeren (6–8 Jahre) Montags 17–18 Uhr, die älteren (8–13 Jahre) Mittwochs 17–18:30 Uhr. Neben Auftritten in wie auf unserem Dorffest wagen sie sich auch an größere Projekte heran; als nächstes wird ein Musical zur Rocky Horror Picture Show einstudiert. Bei Interesse bitte melden bei Herrn Martin Bruhn unter martin_monster_me@web.de oder 0176 63 77 61 36.
Ein ganz besonderes Highlight war dieses Jahr auch wieder eine Modenschau, die der Sozialausschuss diesmal unter ein spannendes Motto gestellt hatte: „Im Wandel der Zeit‟.
Von der Moderatorin Christiane Stürmer wurde Mode vorgestellt, wie sie in früheren Zeiten getragen wurde – angefangen von den Fellen der Steinzeit über Mittelalter, Rokoko, bis zur Blumenkinder-Zeit der 70er und eleganten Roben der 80er. Zu passender Musik führten die Models die Stücke vor, die von Mönchhäger Einwohnern in Truhen und Schränken über die Jahre aufbewahrt und zur Verfügung gestellt wurden.

Nicht nur mit dem Ansturm der hungrigen Gäste, auch mit unzähligen Wespen wurden die Frauen aus der Seniorengruppe spielend fertig.
Die Freiwillige Feuerwehr entzündete das Lagerfeuer und löschte den Durst der Festgäste

Für das leibliche Wohl sorgten wie schon seit dem ersten Dorffest auch dieses Jahr Fleischerei Wiechmann, die Feuerwehr und der Seniorenkreis. Die Senioren hatten ihren Einsatz am Nachmittag und stillten Kaffeedurst und Kuchenhunger nach Kräften. Der Seniorenkreis trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat um 14:00 Uhr im Gemeindesaal zu Kaffee und Kuchen und wechselnden Programmpunkten wie Vorträgen, Spielenachmittagen oder auch mal einem Ausflug. Auskünfte erteilt die Seniorenbetreuerin Leonore Kaatz unter Tel.: 038202 37994.

 

Zur Kaffeezeit hatten die KameradInnen der FFw noch nicht viel zu tun, ihre Haupt-Einsatzzeit kam erst zum Abend. Aber auch die länger werdenden Schlangen in der Stoßzeit wurden problemlos bewältigt.Die FFw trifft sich jeden ersten und dritten Mittwoch des Monats um 18:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus zur Ausbildung; Kontaktaufnahme über den Wehrführer Thomas Salzmann, Tel.: (038202) 36084, E-Mail: kontakt@feuerwehr-moenchhagen.de Die JFw trifft sich Freitags um 15:30 Uhr; Kontakt über die Jugendwartin Sabrina Markart Tel.: (0172) 755 66 96.

Die Bauernolympiade sorgte wie schon letztes Jahr für Spaß – eine etwas größere Beteiligung hätte man ihr und denjenigen, die die Wettkämpfe vorbereitet und betreut haben, allerdings gewünscht.

20-kg-, 40-kg- und 70-kg-Säcke mussten hier per Sackkarre transportiert werden - der Schnellste durfte den Weizen dann auch mit nach Hause nehmen.
Auch beim Futterrollen ging es um Schnelligkeit - gar nicht so einfach, die ca. 200 kg schweren Ballen geradeaus zu rollen.
Line Dance zu Rock'n'Roll-Musik - die Hot Boots aus Rövershagen

Weiter ging es mit Tanz und Spaß – nach den Blegg Sox aus Rövershagen mit ihrem gelungenen Showtanz traten die Hot Boots (ebenfalls aus Rövershagen) mit Line Dance „einmal anders‟ auf – statt in Cowboystiefeln wurde  in weißen Söckchen und Tellerröcken zu Rock‛n‛Roll-Musik getanzt. Und es blieb nicht bei der reinen Vorführung, die Zuschauer durften zum Schluss ebenfalls mitmachen.
Die angekündigte Feuershow musste leider wegen einer Familienangelegenheit des Künstlers kurzfristig ausfallen. Feuer gab es trotzdem – die KameradInnen der Freiwilligen Feuerwehr hatten ihre große Feuerschale aufgestellt. So konnte jeder wählen, ob er sich gemütlich ans Feuer setzte oder doch lieber das Tanzbein zu der Musik schwang, mit der DJ Paul wieder auf seine lockere und trotzdem professionelle Art für Stimmung sorgte.

Neuer stellvertretender Amtswehrführer aus Mönchhagen

Der Amtsvorsteher Bodo Kaatz gratuliert Thomas Salzmann nach der Bestätigung der Wahl durch den Amtsausschuss.

Am 26. Mai wählten die Wehrführer der Gemeinden des Amtes Rostocker Heide einen neuen stellvertretenden Amtswehrführer. Der bisherige hatte sein Amt niedergelegt. Gewählt wurde Thomas Salzmann, Wehrführer der FFw Mönchhagen. Am 27. Mai wurde die Wahl vom Amtsausschuss bestätigt.

Bereisung des Amtes Rostocker Heide

Am 10. November waren Thomas Lenz, Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport,  Landrat Sebastian Constien und Klaus-Michael Glaser, komm. stellv. Geschäftsführer des Städte- und Gemeindetages M-V zu Gast im Amt Rostocker Heide. Mit den Bürgermeister/-innen und Vertreter/-innen der Gemeinden und des Amtes traf man sich im Gemeindesaal in Mönchhagen.
Ab 2020 ist aufgrund der Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen damit zu rechnen, dass dem Land und damit auch den Gemeinden weniger Geld zur Verfügung steht. Trotzdem sollen die Gemeinden in der Lage sein, für ihre Bürger die notwendigen Leistungen zu erbringen – es müssen daher Lösungen in Form von Kooperationen oder Strukturveränderungen gesucht werden. Bei den Ämterbereisungen sollen die Verantwortlichen vor Ort Gelegenheit bekommen, ihre Ansichten und Probleme zu äußern. Nach der Eröffnung durch den Amtsvorsteher Bodo Kaatz und den einführenden Vorträgen der Gäste wurde dies von den fünf Bürgermeister/-innen auch intensiv genutzt, indem sie die Erfolge aber auch die Sorgen ihrer Gemeinden verdeutlichten. Angesprochen wurden u. a. Verkehrsprobleme, aber auch die Fusionsgespräche zwischen Bentwisch und Klein Kussewitz wurden zur Sprache gebracht.
Der Staatssekretär erläuterte, dass es in M-V mit seinen vielen kleinen Gemeinden darum gehen muss, die Finanzkraft zu bündeln, damit auch kleine Gemeinden Projekte in Angriff nehmen können. Es soll jedoch kein „Modell für alle‟ geben. Freiwillige Fusionen werden unterstützt – sofern die Pläne gerichtsfest sind –, aber in leistungsfähigen Gemeinden sind Änderungen unnötig. Der Staatssekretär hob hervor, dass die Situation im Amt Rostocker Heide insgesamt als gut einzuschätzen ist, sowohl, was die Größe der Gemeinden angeht, als auch überwiegend, was die finanzielle Situation angeht, während der stellv. Geschäftsführer vom Städte- und Gemeindetag betonte, dass neben den Finanzen vor allem eine intakte dörfliche Gemeinschaft wichtig ist, weshalb Fusionen nur freiwillig stattfinden sollen. Der Landrat wies darauf hin, dass bei Zusammenlegungen die Wege für die Bürger nicht länger werden dürfen.
Nach zweieinhalb Stunden Diskussion war sicher noch nicht alles gesagt, aber die Gäste konnten sich ein genaueres Bild der Situation im Amtsbereich machen.

Löschwasserbecken in Betrieb genommen

Das neu angelegte Löschwasserbecken beim „Mönch“ wurde am 10. Oktober 2014 im Beisein von Kay Müller (stellv. Wehrführer) und unserem Bürgermeister Karl-Friedrich Peters mit Wasser gefüllt und steht der FFw Mönchhagen jetzt zur Wasserentnahme zur Verfügung.

Eine steinige Angelegenheit ...

war der erste Mitmach-Tag in Mönchhagen, den der Sozialausschuss am 13. September organisiert hatte. Zwar gibt es noch keine konkreten Pläne, was aus dem „Kegel‟ (dem früheren Kompostplatz) einmal werden soll, aber die Steine mussten in jedem Fall raus aus dem Boden.
So wartete denn ein „steiniger Arbeitstag‟ auf die Freiwilligen, die dem Aufruf im Amtsblatt gefolgt waren. O. k., es war nur ein halber Arbeitstag. Aber doppelt so steinig.

Denn man schuftete ununterbrochen, ohne Pause, selbstverständlich auch ohne sich durch Schwatzen mit anderen ablenken zu lassen ...
Man war schließlich zum Arbeiten gekommen, eine todernste Angelegenheit – undenkbar, man könnte aus dem Ganzen einen spaßigen Familienausflug machen.
Ora et Labora – von Essen war nie die Rede. Vielleicht etwas trocken Brot (unter dem Mett und den Zwiebeln) und Wasser (das gewürzte in den braunen Flaschen) ...
Damit kein falscher Eindruck entsteht, noch dieses Foto:
Sonst kommt am Ende noch jemand auf die Idee, dieses Foto sei geschummelt: Sie halten es trotzdem für geschummelt? Dann sollten Sie das nächste Mal unbedingt dabei sein und sich mit eigenen Augen überzeugen!

Minister Pegel überreicht Fördermittelbescheid

Am 5. September 2014 hatte Mönchhagen „hohen Besuch‟ ‒ der  Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung von Mecklenburg-Vorpommern Christian Pegel übergab einen Fördermittelbescheid für den Mönchhäger Anteil am Radweg von der Ampelkreuzung bis Purkshof. Mit dem Bau des Radweges soll noch diesen Herbst begonnen werden. In angenehmer Atmosphäre entspann sich bei Kaffee und “Schnittchen” ein angeregtes Gespräch über das Leben in M-V im Allgemeinen und in Mönchhagen mit seinen Vorteilen und Problemen im Besonderen, bis nach einer guten Stunde der nächste Termin den Minister rief.

Dorffest 2014 - eine gelungene Mischung aus Neuem und Bewährtem

Es war schon etwas Besonderes – endlich mal ein Dorffest ohne den schon fast “traditionellen” Regen. Sicher war auch das ein Grund, dass das Fest bereits am Nachmittag recht gut besucht war. Nicht nur das Wetter war gut organisiert, auch die neue Zeltaufstellung fand viel Anklang. Die beiden großen Zelte bildeten mit dem Musikzelt einen schon fast familiär wirkenden Innenhof, in dem die Tanzfläche aufgestellt war.

Den Auftakt bildete diesmal eine weitere Besonderheit: Den alljährlich stattfindenden Amtsfeuerwehrtag richtete dieses Jahr die FFw Mönchhagen aus, anlässlich ihres 90-jährigen Bestehens. Nach einem festlichen Umzug der teilnehmenden Wehren durch das Neubaugebiet konnten frühe Besucher den Wettkämpfen auf dem Festplatz zuschauen und sich mit Bratwurst stärken. In der Ausstellung der Feuerwehrfahrzeuge war die Drehleiter aus Bentwisch ein unübersehbarer Hingucker.
Das eigentliche Dorffest wurde um 15.00 Uhr von Bürgermeister Karl-Friedrich Peters eröffnet und bot bis zum Abend viel Programm. Die Gaga-Girls der Kita Mönchhagen machte den Anfang – der Name hat nicht etwa mit dem Zustand der jungen Tänzerinnen zu tun, sondern mit Lady Gaga, nach deren Songs sie ihre Choreographien einstudieren. Die Mädchen brauchte sich auch neben dem Showdance der Blegg Sox aus Rövershagen nicht zu verstecken. Anschließend sorgte die Band “Kitty Trixx” für Stimmung.
Für die Kinder standen wieder Ponys bereit, dieses Mal betreut von Frank Westland.
In altbewährter Tradition sorgten die Senioren für Kaffee und Kuchen und die Feuerwehr für den Bierwagen. Der “Verein zur Förderung von Freizeit und Begegnung” hatte wieder ein reiches Angebot an Cocktails und für den großen oder kleinen Hunger stand die Fleischerei Wichmann bereit.
Wer nach dem leckeren Kuchen etwas Bewegung brauchte, war bei der Bauern-Olympiade genau richtig. Es galt, den Boden zu stemmen (für Nicht-Landwirte: Liegestützen), Strohballen zu rollen oder mit der Schubkarre auf Zeit zu rennen. Für Lacher sorgte die Disziplin “Weiberschleppen”, bei dem Moderator und DJ Paul Zimmermann mit seinem “Weib” gewann. Die Kraft reichte danach aber noch alle Mal, um auch am Abend noch für gute Stimmung beim Tanz zu sorgen.

Neue Gemeindevertretung nimmt Arbeit auf

Amtsübergabe durch Peter Beyer an Karl-Friedrich Peters
Gemeindevertreter und sachkundige Einwohner

Nachdem am 23. Juni das Amt des Bürgermeisters von Herrn Peter Beyer an den Nachfolger Karl-Friedrich Peters übergeben wurde, war der nächste Schritt die konstituierenden Sitzungen der Ausschüsse am 7. Juli. Die Gemeindevertretung hat in Mönchhagen drei Ausschüsse zu besetzen – wobei neben gewählten Gemeindevertretern immer auch sachkundige Bürger in diesen Ausschüssen mitwirken.
In allen drei Ausschüssen war der erste Tagungsordnungspunkt die Wahl der Vorsitzenden.

Einen Überblick über die Zusammensetzung der Ausschüsse finden Sie hier

Im Anschluss an die Sitzungen hatte der Bürgermeister noch zu einem gemütlichen Beisammensein zum Kennenlernen gebeten, zu dem auch die Seniorenbetreuerin Leonore Kaatz eingeladen war. So klang der Abend bei einem Glas Sekt sehr angenehm aus.

Rosen für Mönch Hagen

Am 23. November herrschte emsige Aktivität „zu Füßen“ von Mönch Hagen – die Freie Wählergemeinschaft Mönchhagen (FWM) hatte alle Einwohner der Gemeinde eingeladen, Rosen um die Holzplastik des Mönches zu pflanzen. Die Rosen selbst waren eine Spende von „Köhlers Rosenhof“ und der FWM. Sehen die Pflanzen jetzt im November natürlich noch etwas kahl aus, bieten sie um so mehr Anlass zur Vorfreude und Neugier auf den nächsten Sommer – und bilden vielleicht auch den Anfang weiterer „Roseninseln“ in Mönchhagen.

Mönch Hagen in Mönchhagen

Im Herbst 2011 lud Mönch Hagen auf Initiative des Vereins „Freizeit und Begegnungsstätte Mönchhagen“ zu einem Krimi-Dinner, in dessen Verlauf mehrere tragische Todesfälle zu beklagen waren – was der guten Laune der Gäste jedoch keinen Abbruch tat. Deshalb fasste der Verein den Entschluss, den Mönch dauerhaft nach Mönchhagen zu holen. Der Holzbildhauer Harald Wroost (bekannt durch Holzplastiken in Wiethagen und Markgrafenheide) schuf aus einem Eichenstamm aus der Rostocker Heide die lebensgroße Statue des Mönches, der übrigens auch im Mönchhäger Wappen zu sehen ist.
Ob der Mönch tatsächlich Hagen hieß, ist nicht überliefert – dass Mönchhagen den „Mönch“ in seinem Namen trägt, hat jedoch tatsächlich mit Mönchen zu tun. Das mag zunächst verwundern, da Mönchhagen noch nicht einmal eine Kirche hat, geschweige denn ein Kloster.

Rodende Mönche vor 800 Jahren
Ein Blick in die Chronik Mönchhagens (recherchiert und verfasst vom früheren Ortschronist Norbert Grosser) klärt auf: Das Kloster, dem Mönchhagen seinen Namen verdankt, wurde 1171 wurde von einer Schar westfälischer Zisterziensermönche in Althof bei Doberan gegründet. Nach langanhaltenden Kämpfen zwischen den Slawen und dem deutschen Feudaladel war die Bevölkerung Mecklenburgs geschrumpft, sodass ab etwa 1200 die Einwanderung deutscher Siedler (zumeist aus Niedersachsen und Westfalen) gefördert wurde. In diese Zeit fällt auch die Gründung Mönchhagens. Das Gebiet der Rostocker Heide gehörte damals besagtem Zisterzienserkloster Doberan, das 1218 die Befugnis erhielt, Ansiedlungen zu gründen. Die Mönche rodeten also den Wald, schufen so die Grundlage für die Gründung eines Ortes und können somit als Gründer Mönchhagens angesehen werden – damit erklärt sich der Ortsname: Die Namensendung auf „hagen“ deutet an, dass das Dorf durch Rodungen entstanden ist, und „Mönch“ bezieht sich auf die Zisterziensermönche aus Doberan.
In Mönchhagen selbst gab es wie gesagt kein Kloster, hier spielte immer die Landwirtschaft eine große Rolle – was sich auch in der Darstellung des Mönches mit Sichel und Getreidegarbe widerspiegelt.

Enthüllung des Mönches zum Dorffest 2013
Am 15. Juni 2013, als Einleitung zum Dorffest, wurde der Mönch feierlich enthüllt. Der Bürgermeister von Mönchhagen Peter Beyer dankte dem Künstler, dem Verein und den ortsansässigen Firmen AET, Tischlerei Pingel und Metallbau Norbert Wulf, die das Vorhaben unterstützt haben bzw. noch unterstützen werden, denn der Mönch soll noch ein Dach bekommen.
Tradition ist das eine, aber ohne die Jugend ist auch das traditionsreichste Dorf ohne Leben – so übernahm die Jugendfeuerwehr die eigentliche Enthüllung und entließ den Mönch Hagen in die Sonne Mönchhagens.

Wiebke Salzmann, Ortschronistin Mönchhagen, Tel. 038202 36084